RV-Gemeinschaft

Politik und Gesellschaft

GKV-Leistungsausgaben

Einsparungen möglich

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ist im Gegensatz zur PKV eine Solidargemeinschaft. Das Risiko einer Erkrankung tragen alle Versicherten, weil jeder krank werden kann und sich dann darauf verlassen muss, als Beitragszahler ohne zusätzliche Kosten medizinisch versorgt zu werden. Aber ist das so?

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Praxisgebühr

Einseitige Belastung der Versicherten

Die Praxisgebühr von 10 Euro pro Quartal ist die Berechtigung, einen Arzt aufsuchen zu dürfen, bevor überhaupt eine Leistung erbracht worden ist. Eine solche Zahlung ohne Gegenleistung ist einmalig und ohne jede steuernde Wirkung. Dazu das folgende Beispiel:

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Abrechnungsbetrug

Krankenkassen müssen handeln

Neu ist der Abrechnungsbetrug der Leistungsanbieter nicht. Ihn konsequent zu verhindern und die Betrüger zu bestrafen, wäre in jedem Fall notwendig, erfolgt aber nur punktuell. Lesen Sie dazu den leicht gekürzten Beitrag von Christoph Rybarczyk, Hamburger Abendblatt.

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Privatisierung von Kliniken

Helios ist nur ein Beispiel

Zur Festveranstaltung vor ein paar Tagen hat sich das Helios-Klinikum Buch herausgeputzt: Frisch verlegte Bodenplatten vor dem Haupteingang, die Terrasse von Unkraut befreit, neuer Rasen gesät. Lesen Sie den folgenden Artikel, leicht gekürzt dem Tagesspiegel entnommen.

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Krankenkassenbeitrag

Keine paritätische Finanzierung

Bekanntlich haben die einzelnen Krankenkassen seit Januar 2009 nicht mehr die Möglichkeit, den Beitragssatz für ihre Kasse autonom zu bestimmen, sondern es gilt wie bei der Rentenversicherung ein einheitlicher Beitragssatz. Dieser hatte bis zum 30.Juni 2009 eine Höhe von 15,5% des Einkommens bis zur Beitragsbemessungsgrenze (derzeit3675 €) und ab Juli 2009 eine solche von 14,9%. Davon zahlen Arbeitnehmer und Rentner 7,9% und die Arbeitgeber 7,0%.

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Gesundheitsversorgung

„Es dominiert die Zweiklassenmedizin“

Warum unser Gesundheitssystem Reiche begünstigt und so alles andere als gerecht ist – das erklärt Karl Lauterbach, Professor für esundheitsökonomie an der Kölner Universität, im Interview. Karl Lauterbach ist Professor für Gesundheitsökonomie und klinische Epidemiologie an der Universität zu Köln. 2005 wurde er per Direktmandat für die SPD in den Bundestag gewählt. Dort ist er unter anderem Mitglied im Ausschuss für Gesundheit und gilt als Querdenker in den eigenen Reihen. Seine Kritik am deutschen Gesundheitssystem veröffentlichte er 2007 in dem Buch „Der Zweiklassenstaat“

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